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Life is a sexually transmitted disease, and the mortality rate is one hundred percent. (Ronnie D. Laing)

Wir haben einen Lerher, oder wie man hier in Polen sagt, Assisstenten, der ganz furchtbar unterrichtet. Oder besser gesagt gar nicht. Er starrt auf auf seinen Bildschirm mit der Powerpointpräsentation (die drei magischen Ps!), die wir an die Wand gebeamt bekommen und schaut nicht nach links, nicht nach rechts. Als ob wir, seine tollen, hübschen und vor allem wissbegierigen Schüler überhaupt nicht existieren würden. Er starrt auf seinen Bildschirm und hält sich an seiner Maus fest. Und dabei liest er uns die Slides der PPP vor! Langweilig, weil lesen, dass kann ich auch alleine. Und außerdem ähm-t und öhm-t er die ganze Zeit. puh. Ich sage ja nicht, dass es einfach ist, zu lehren, gerade wenn die Schüler eventuell nicht so toll, hübsch oder wissbegierig sind, aber manchmal sollt man sich doch auch eingestehen, dass man manche Dinge einfach nicht kann. Punkt. Es ist nicht schlimm, sonder einfach nur ehrlich und wäre (in diesem Fall definitiv) eine sehr vernünftige Einsicht. Am tollesten ist es, wenn er für ca. 5 Sekunden tolle Landschaftsfotos einblendet (wir waren schon im Himalaya, in den Alpen und auf den Malediven) und sagt „This is for relaxation…(5 seconds later)…and now let’s continue with the rods of the eye…“. Wirklich, relaxen lerne ich in diesem Unterricht am Besten. Augen zu und ich träume mich ohne weitere Probleme in die kurz gezeigten Welten. Leider fällt mir irgendwann immer ein, dass ich meine Prüfung nicht über Relaxtiontechnicken schreibe…

Der Assistent heißt übrigens Kawa, polnisch für Kaffee – den brauch ich auch jedes mal, wenn ich bei ihm unterricht habe.
Man muss wohl nicht immer seinem Namen alle Ehre machen!
;-)

Hier ist die Wahrheit über die Wahrheit:

Sie tut weh, also lügen wir…

„I’m a big girl now. See my big-girl-shoes? It will take more than just a breeze to make me fall over. More than just a breeze to make me fall over board…“

:-)

Never be to sure about your life.
People you liked, vanish. People you did not talk to, become closer.
Peolple, you thought you knew, change. People, you did not expect, enter your life.
Habits, you had, proof wrong. Things you never wanted to do, become more likely.
Be open for the changes-accept them, but do not bend your personaltiy for them. And you will have a great time!
If you ignore them, it’s going to be tough. It’s hard at times, but once you throw your heart infront of you and jump behind, you will realize, that all the pain and doubts were totally worth it!
So, never be to sure about your life and be aware of the things that ought to be.

Ich bin tendentiell ein lauter Mensch. Ich lache laut und gerne. Ich spreche laut-meine Stimme hört man immer heraus.
Aber manchmal, da brauch ich Stille.
Irgendwie ist es nun in meinem Leben tendentiell lauter als gewöhnlich. Polen ist laut. Die Bibliothek ist laut. Meine Wohung ist laut. Die Straßenbahn ist laut. Einkaufen gehen ist laut. Meine Komilitonen sind laut…
Und dann, wenn ich es nicht mehr aushalte, wenn ich mir die Ohren zuhalten will, mich verstecken, verkriechen, wenn es mir zu viel wird, dann stopfe ich mir meine Ohrstöpel in die Ohren und langsam, wenn sie sich wieder mit Luft füllen, werden die Nebengeräusche leiser und leiser und immer leiser und da ist sie, die Stille. Und für einen Moment kann ich in mich hineinlauschen und mir zuhören.

Irgendwie bekomm ich es gerad nicht hin, ein Video von Youtube hochzuladen. Doof. Voll doof.
:(

Hallo ihr Lieben,

ich lebe noch! :-)
Bin mittlerweile umgezogen und fühl mich hier mit meinen beiden Mitbewohner pudelwohl!
Seit heute haben wir auch Internet. Nur das mit dem wireless lan funktioniert noch nicht so ganz…Die Signale werden empfangen, aber trotzdem kommt kein Internet an. Sollte jemandem einen spontane Lösung des Problems einfallen, sagt mir bescheid!:-)
Ich will Aleks (meinen Mitbewohner) nämlich nicht die ganze Zeit seinen Arbetisplatz wegnehmen!
Also, hier ist ales schick! Der erste Besuch aus Deutschland ist gerade da (Juli), drei folgen noch und ab nächsten Do bin ich wieder da. Ca. 1 Woche. Wie wäre es mit Brunchen?
Später mehr…:-)

Okay…also, im Moment geht’s ehrlich gesagt beschi****.
Das Wohnheim ist okay, auch wenn man hier kein Eckchen für sich hat, aber ich komm mir trotzdem total fehl am Platz vor. Meine Befürchtungen haben sich bewahrheitet:
Nur Noweger, die zwar alle ganz nett sind, aber vorwiegend unter sich sind…und die 4 weiteren Deutschen gehen gar nicht. Und nun weiß ich nicht, wie das mit der Wohunghier wird..ob ich alleine oder mit jemandem zusammen. Stettin verängstigt mich momentan total, obwohl es wirklich schön ist, vom Stadtbild her. Aber am liebsten würde ich mich einfach nur verkrümeln..oder am Besten nach Hause zurück…
Wo bleiben meine sozialen Fähigkeiten? Ich komm doch sonst mit so ziemlich jedem klar…?!

Sorry, für diesen Heulpost…