Es gibt so Dinge im Leben…
Jedes Jahr zu Weihnachten, bzw. am zweiten Weihnachtsfeiertag, kommen Familie und Freunde zu uns und es gibt Wild. Sehr lecker.
Nun, jedes Jahr ist es ein kleiner Akt diese doch relative große Masse an Wild, genauer an Rehrücken, zubesorgen. Schließlich soll es nicht irgendein Fleisch sein. Oder von irgendwo.
Dieses Jahr vermittelte uns mein großer Bruder eine Jäger. Mein Bruder kennt viele Menschen und eine realtiv großer Bruchteil davon ist, nunja, anders? Unkonventionell? So in die Richgtung… Dieser Jäger jedenfalls ist 70, war Schauspieler und Regissuer, in seiner Wohung stapeln sich Bücher und Schallplatten und mit solchen Lappalien wie Putzen kann sich dieses Bachelorgenie anscheined auch nicht aufhalten. :-)
Das bestechendste ist aber, wie ich finde, dass er seit 50 (!) Jahren Vegetarier ist.
Ein vegetarischer Jäger – für mich ein Oxymoron.

Aber gut, es gibt ja auch Leute, die an umweltfreundlichen Sprengstoffen forschen.

Life is a sexually transmitted disease, and the mortality rate is one hundred percent. (Ronnie D. Laing)

Wir haben einen Lerher, oder wie man hier in Polen sagt, Assisstenten, der ganz furchtbar unterrichtet. Oder besser gesagt gar nicht. Er starrt auf auf seinen Bildschirm mit der Powerpointpräsentation (die drei magischen Ps!), die wir an die Wand gebeamt bekommen und schaut nicht nach links, nicht nach rechts. Als ob wir, seine tollen, hübschen und vor allem wissbegierigen Schüler überhaupt nicht existieren würden. Er starrt auf seinen Bildschirm und hält sich an seiner Maus fest. Und dabei liest er uns die Slides der PPP vor! Langweilig, weil lesen, dass kann ich auch alleine. Und außerdem ähm-t und öhm-t er die ganze Zeit. puh. Ich sage ja nicht, dass es einfach ist, zu lehren, gerade wenn die Schüler eventuell nicht so toll, hübsch oder wissbegierig sind, aber manchmal sollt man sich doch auch eingestehen, dass man manche Dinge einfach nicht kann. Punkt. Es ist nicht schlimm, sonder einfach nur ehrlich und wäre (in diesem Fall definitiv) eine sehr vernünftige Einsicht. Am tollesten ist es, wenn er für ca. 5 Sekunden tolle Landschaftsfotos einblendet (wir waren schon im Himalaya, in den Alpen und auf den Malediven) und sagt „This is for relaxation…(5 seconds later)…and now let’s continue with the rods of the eye…“. Wirklich, relaxen lerne ich in diesem Unterricht am Besten. Augen zu und ich träume mich ohne weitere Probleme in die kurz gezeigten Welten. Leider fällt mir irgendwann immer ein, dass ich meine Prüfung nicht über Relaxtiontechnicken schreibe…

Der Assistent heißt übrigens Kawa, polnisch für Kaffee – den brauch ich auch jedes mal, wenn ich bei ihm unterricht habe.
Man muss wohl nicht immer seinem Namen alle Ehre machen!
;-)

Hier ist die Wahrheit über die Wahrheit:

Sie tut weh, also lügen wir…

„I’m a big girl now. See my big-girl-shoes? It will take more than just a breeze to make me fall over. More than just a breeze to make me fall over board…“

:-)

Never be to sure about your life.
People you liked, vanish. People you did not talk to, become closer.
Peolple, you thought you knew, change. People, you did not expect, enter your life.
Habits, you had, proof wrong. Things you never wanted to do, become more likely.
Be open for the changes-accept them, but do not bend your personaltiy for them. And you will have a great time!
If you ignore them, it’s going to be tough. It’s hard at times, but once you throw your heart infront of you and jump behind, you will realize, that all the pain and doubts were totally worth it!
So, never be to sure about your life and be aware of the things that ought to be.

Ich bin tendentiell ein lauter Mensch. Ich lache laut und gerne. Ich spreche laut-meine Stimme hört man immer heraus.
Aber manchmal, da brauch ich Stille.
Irgendwie ist es nun in meinem Leben tendentiell lauter als gewöhnlich. Polen ist laut. Die Bibliothek ist laut. Meine Wohung ist laut. Die Straßenbahn ist laut. Einkaufen gehen ist laut. Meine Komilitonen sind laut…
Und dann, wenn ich es nicht mehr aushalte, wenn ich mir die Ohren zuhalten will, mich verstecken, verkriechen, wenn es mir zu viel wird, dann stopfe ich mir meine Ohrstöpel in die Ohren und langsam, wenn sie sich wieder mit Luft füllen, werden die Nebengeräusche leiser und leiser und immer leiser und da ist sie, die Stille. Und für einen Moment kann ich in mich hineinlauschen und mir zuhören.

Ich finde es ja total witzig den Partneranzeigeteil in unserer hiesigen Tageszeitung durchzuschaun. Jeden Samstag- oder Sonntagmorgen.
Kreativität in minmalistischer Form. Wie präsentiere ich mich möglichst attraktiv in einem 3-Zeiler? Da stehen dann so Wörter wie rubenstyle und tageslichttauglich. Oder „Sonnenblume sucht jemanden, der mich aus dem Schatten zieht.“. Nunja. Gestern allerdings war eine Anzeige gestaltet, die im Vergleich zu allen „romantischen, liebvollen, treuen Kuschelbären“ gerade zu puristisch anmutete:

„Normaler Mann (44/189/97) sucht normale Frau für eine normale Bezeihung.“

Fragt sich jetzt nur, was normal ist?

Also, irgendwie hab ich mir so ein menschliches Gehirn größer und schwerer vorgestellt. o.O

Und stellen Sie sich mal vor, Sie sind eine Zelle und wissen wann sie sterben. Das nennt man dann programmierten Zelltod. Kommt öfter mal vor, auch bei Ihnen im Körper. :-)

Follow

Get every new post delivered to your Inbox.